Der Schmerz ist ein Schmied.
Sein Hammer ist hart;
Von fliegenden Flammen
Ist heiss sein Heerd;
Seinen Blasebalg bläht
Ein stossender Sturm
Von wilden Gewalten.
Er hämmert die Herzen
Und schweisst sie mit schweren
Und harten Hieben
Zu festem Gefüge.
Gut, gut schmiedet der Schmerz.
Kein Sturm zerstört,
Kein Frost zerfrisst,
Kein Rost zerreisst,
Was der Schmerz geschmiedet.
Der Schmerz erhob einst lächelnd seinen Blick,
«Was endet,« — frug die Lust, — »so plötzlich denn dein Stöhnen?«
Der Schmerz erwiderte: «»Mir ward das Glück
««Zu trocknen eines armern Bruders Thränen."«