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Verwandte Gedichte |  Gumppenberg, Reiselied
 Heinrich Möwes, Zum Abschied
| | |  | ReiseliedHanns von Gumppenberg Ich liebe sie alle, die reisen
Zu Wagen, zu Rad und zu Bein,
Denn die Freien und richtigen Weisen
Müssen stets auf der Wanderschaft sein.
Im würdigen Hocken und Kleben
Erlügt sich wohl mancher ein Ziel:
Doch den wahren Blick in das Leben
Tut nur, wer immer mobil!
Text von Gumppenberg drucken
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|  | Zum AbschiedHeinrich Möwes Thut auf den Mund zum Singen;
Das Reiselied laßt klingen;
Läßt's klingen dem Genossen,
Dem seine Zeit verflossen.
Zwar geht's durch finstre Thale
Mit ihm nach weitem Mahle,
Doch hat er ja im Herzen
Des Glaubens helle Kerzen.
Und war' auch viel zu scheuen,
Wo Nacht und Wetter dräuen:
Sieh, der ihn wird erwecken,
Der ist sein Stab und Stecken.
Noch ist er uns zur Seite —
Dann zieht er in die Weite! —
Es ist an Gottes Walten:
Sonst wollten wir ihn halten.
Er wird nicht einsam gehen,
Wenn wir ihn nicht mehr sehen;
Es wartet droben seiner
Gewiß schon lange Einer.
So zieh' in Gottes Namen!
Will's Gott: wir sagen "Amen!"
Durch Jesu Christi Gnade
Ist Scheiden Dir kein Schade.
Text von Heinrich Möwes drucken
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