Gedichte: Arnim  Busch  Eichendorff  Goethe  Heine  Heym  Lessing  Morgenstern  Rilke  Ringelnatz 

Gedichte


Gedichte » Dichter () » » » Verwandte Gedichte


GEDICHTE
Neue Gedichte
Selten gelesen
Gedicht finden
Themen & Zeiten
Zufallsgedicht
Dichtergalerie
REDAKTION
Gästebuch
Gedicht des Tages
Veröffentlichen
Häufige Fragen
Kontakt
Impressum /
Datenschutz

WISSEN
Fachtermini

  

Verwandte Gedichte

 Heine, Romanzen XIII 
 Gerok, Ein jeder ist seines Glückes Schmied 
 Gramberg, Wir Dichter 
 Knodt, Was ist Glück? 

 

Romanzen XIII

Heinrich Heine


XIII

Frühling

Die Wellen blinken und fließen dahin -
Es liebt sich so lieblich im Lenze!
Am Flusse sitzt die Schäferin
Und windet die zärtlichsten Kränze.

Das knospet und quillt, mit duftender Lust -
Es liebt sich so lieblich im Lenze!
Die Schäferin seufzt aus tiefer Brust:
Wem geb ich meine Kränze?«

Ein Reuter reutet den Fluß entlang,
Er grüßt so blühenden Mutes!
Die Schäferin schaut ihm nach so bang,
Fern flattert die Feder des Hutes.

Sie weint und wirft in den gleitenden Fluß
Die schönen Blumenkränze.
Die Nachtigall singt von Lieb und Kuß -
Es liebt sich so lieblich im Lenze!

 Text von Heine drucken
 Ähnliche Gedichte entdecken




Heinrich Heine

Heinrich Heine

Ein jeder ist seines Glückes Schmied

Karl Gerok


Ein jeder ist seines Glückes Schmied,
wo bleibt da Gottes Ehre?
Was seine Schickung mir beschied,
wer bin ich, daß ich´s wehre?
Und doch, was dir es Höchsten Rat
an Lieb´ und Leid beschieden,
du wirst erst durch eigen Tat
Wohl oder Weh draus schmieden.

 Text von Gerok drucken
 Ähnliche Gedichte entdecken




Wir Dichter

Gerhard Anton Gramberg


Wir Dichter, wir Sylphen,
Wir singen und schweben,
Mit duftigem Flügel
Durchs fröhliche Leben.

Wir spielen im Lenze
Um Knospen und Blüthen,
Und nehmen, was duftend
Die Kelchlein uns bieten.

Senkt Stengeln und Zweigen
Die Krone sich nieder,
so regen sich mächtig
Das bunte Gefieder.

Und Schmetterlingsfarben
Umstreuen die Schwingen,
Sie Wäldern und Auen
Zum Schmucke bringen.

Wo lächelt uns ewig
Im Lenze das Leben;
Es ward uns: den Frühling
Zu nehmen und geben.

 Text von Gramberg drucken
 Ähnliche Gedichte entdecken

Was ist Glück?

Karl Ernst Knodt


Nicht in den Gaben,
Nicht in dem Haben
Ruht Glückes Kern.

Nicht im Geniessen
Zum Ueberfliessen
Strahlt Glückes Stern.

Einzig im Geben
Strömt ewiges Leben:
So gieb du gern!

Einzig im Dienen
Ist Gott erschienen:
O dien im Herrn!

 Text von Knodt drucken
 Ähnliche Gedichte entdecken

 



















Konzept, Gestaltung und Inhalt © B. Ritter - Die Deutsche Gedichte-Bibliothek