|
|
|
Verwandte Gedichte |  Leonhardt, Stille, stille! 
 Engelke, Dorfabend  
 Friedrich Heinrich Oser, Ach wie stille, ach wie stille   
 Altenberg, Winterszeit  
| | |  | Stille, stille!Karoline Leonhardt Stille, still! das sag' ich dir,
Vöglein, rege nicht die Schwingen,
Denn die Holde schlummert hier,
Will den schönsten Traum ihr bringen!
Stille, stille!
Stille, stille! Bach der Au,
Blüten, laßt euch freudig pflücken,
Sollet ja der schönsten Frau
Jetzt die Schlummerstätte schmücken.
Stille, stille!
Stille, stille! Käferlein,
Wag' es ja nicht, sie zu necken,
Sie zu küssen, - ich allein
Will die Heißgeliebte wecken.
Stille, stille!
Stille, stille! grünes Laub,
Störe flüsternd nicht mein Gehen,
Um den allerschönsten Raub
Wär' es sonst im Nu geschehen.
Stille, stille!
Und ich küsse wie ein Hauch; -
Unter langer Wimpern Golde
Zürnt das dunkle, halbe Aug',
"'s ist Traum nur, meine Holde!
Stille, stille! Stille, stille!" –
Text von Leonhardt drucken
Ähnliche Gedichte entdecken
|  | DorfabendGerrit Engelke
Fenster schließen, glimmern stille,
Häuslein rücken Dach an Dach
Himmel stehen feiernd stille,
Mond wird Silberfrucht und wach.
Müder Leib schläft in der Stille,
Herz schlägt alle Stunden nach,
Lebt für sich durch Schlaf und Stille –
Wohin denn? wozu? aus wessen Wille?
Lautlos, langsam fallen Wand und ...
Weiter in: Dorfabend von Engelke
Ähnliche Gedichte entdecken
|
|  | Ach wie stille, ach wie stilleFriedrich Heinrich Oser Ach wie stille, ach wie stille
Ward's auf einmal in dem Haus,
Wo noch erst mein Kindlein hüpfte
Fröhlich lärmend ein und aus!
Ach wie stille, ach wie stille! —
Weckt mich Nachts kein lieber Laut,
Rufst den süßen Mutternamen
Nimmer mir, mein Engel traut!
Ach wie stille, ach wie stille
Ward's auf einmal, armes Herz,
Ja recht still, um auszuweinen
Ungestört den tiefen Schmerz!
Text von Friedrich Heinrich Oser drucken
Ähnliche Gedichte entdecken
|

Friedrich Heinrich Oser
|
|  | WinterszeitPeter Altenberg Der Kirchthurm ragt – – –.
Und wie in Frost erstarrt sind die Geräusche.
Da rieselt von überladenen harten Fichtennadeln
harter Schnee in Klümpchen ab – – –.
Dann wieder Stille, Stille, Stille – – –.
Und der Dichter sagt: »Ich höre die Symphonieen der Stille!«
Text von Altenberg drucken
Ähnliche Gedichte entdecken
|
|
|
|