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Verwandte Gedichte

 Preuschen, Was frommen Blüten und Düfte 
 Chamisso, Knospe der Rose. 
 Ledwina, Weiche Düfte 
 Baudelaire, Zusammenklang 

 

Was frommen Blüten und Düfte

Hermione von Preuschen


Was frommen Blüten und Düfte
all meiner zehrenden Pein,
kein Arm umpreßt meine Hüfte,
allein bin ich - allein.

Was frommen Klänge und Töne,
berauschende Südenpracht,
die leuchtende Weltenschöne?
Mich umhaucht's wie Modernacht.

Mich umhaucht Vergessen und Schweigen,
statt Brot gibt die Welt mir Stein -,
ich gab ihr mein alles zu eigen
und sie - läßt mich ganz allein!

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Hermione von Preuschen

Hermione von Preuschen

Knospe der Rose.

Adelbert von Chamisso


Von der üpp'gen grünen Blätter
Schatt'gem Netze dicht umwoben,
Wagt den Kelch nicht zu entfalten,
Knospe noch, die zarte Rose.

Und sie reift das Gold der Düfte
In des Kelches tiefem Borne,
Reift der Reize stille Mächte
In dem Innersten verborgen.

Rose, Rose! bald entschwellen
Muß die Kron' der vollen Knospe,
Steigen bald das Gold der Düfte
Aus des dunkeln Kerkers Wohnung.

Purpurglühend wird erstrahlen
Dir, der Sehnenden, Aurora,
Ihr dein Kelch entgegen glühen
Von der Blätter grünem Throne.

Selig, selig, wen. erblühet
Dann die lang' verschlossne Krone,
Daß er trinke Gold der Düfte
Ans dem reichsten Kelch der Wonnen.

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Adelbert von Chamisso

Adelbert von Chamisso




Weiche Düfte

Gerhard Ledwina


Weiche Düfte durch den Wind
fröhlich lacht da noch ein Kind
Blätterwald sich biegt im Wind
schlafe ruhig, du mein Kind

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Zusammenklang

Charles Baudelaire


Im Tempel der Natur, in Säulengängen,
Durch die oft Worte hallen, fremd, verwirrt,
Der Mensch durch einen Wald von Zeichen irrt,
Die mit vertrauten Blicken ihn bedrängen.

Wie weite Echo fern zusammenklingen
Zu einem einzgen feierlichen Schall,
Tief wie die Nacht, die Klarheit und das All,
So Düfte, Farben, Klänge sich verschlingen.

Denn es gibt Düfte, frisch wie Kinderwangen,
Süss wie Oboen, grün wie junges Laub,
Verderbte Düfte, üppige, voll Prangen,

Wie Weihrauch, Ambra, die zu uns im Staub
Den Atemzug des Unbegrenzten bringen
Und unsrer Seelen höchste Wonnen singen.

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Charles Baudelaire

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