Gedichte: Arnim  Busch  Eichendorff  Goethe  Heine  Heym  Lessing  Morgenstern  Rilke  Ringelnatz 

Gedichte


Gedichte » Dichter () » » » Verwandte Gedichte


GEDICHTE
Neue Gedichte
Selten gelesen
Gedicht finden
Themen & Zeiten
Zufallsgedicht
Dichtergalerie
REDAKTION
Gästebuch
Gedicht des Tages
Veröffentlichen
Häufige Fragen
Kontakt
Impressum /
Datenschutz

WISSEN
Fachtermini

  

Verwandte Gedichte

 Karl Kraus, Die Freiheit, die ich nicht meine 
 Haug, An Leonoren 
 Fallersleben, Deutsche Freiheit 
 Glaßbrenner, Unsere Freiheit 

 

Die Freiheit, die ich nicht meine

Karl Kraus


Die Freiheit, die möcht' ich echt haben,
drum möcht' ich sie früher befrein
von solchen, die zwar recht haben,
doch ohne berechtigt zu sein.
Denn die, derer die sich erfrecht haben,
ist die Freiheit nicht, die ich mein'!

 Text von Karl Kraus drucken
 Ähnliche Gedichte entdecken

An Leonoren

Friedrich Haug


Die Freiheit ist ein Hirngespinst der Thoren,
Denn, sollte Freiheit seyn, du wärest nicht geboren.

 Text von Haug drucken
 Ähnliche Gedichte entdecken




Deutsche Freiheit

Hoffmann von Fallersleben


Deutsche Freiheit lebet nur im Liede.
Deutsches Recht - es ist ein Märchen nur!
Deutschland´s Wohlfahrt ist ein Friede
voll von Willkür und Zensur!

Drum zieh´n wir aus dem Vaterlande,
kehren nie und nimmer mehr zurück.
Suchen Freiheit uns im fremden Lande:
Freiheit ist nur Leben - ist nur Glück!

 Text von Fallersleben drucken
 Ähnliche Gedichte entdecken

Unsere Freiheit

Adolf Glaßbrenner


Wir haben geopfert Gut und Blut;
Wir haben erkämpfet mit heißem Muth
Unsere Freiheit.
Wir haben befestigt der Fürsten Thron,
Und dafür ward uns gerechter Lohn:
Unsere Freiheit.

Doch als die Fürsten sie näher besahn,
Da war mit Flügeln sie angethan,
Unsere Freiheit.
Da bildeten sie unter sich einen Bund,
Und hielten gefesselt in ihrem Rund
Unsere Freiheit.

Sie haben in Gnaden nun vorgebeugt,
Daß nimmer wieder von uns entfleucht
Unsere Freiheit.
Sie haben nun mit wohlweisem Bedacht
Unter Schloß und unter Riegel gebracht
Unsere Freiheit.

Und wenn nun der Feind sich wieder erhebt,
Dann gilt es, daß jeder Unterthan strebt,
Der Schreckenden Feuer zu dämpfen,
Dann öffnet man milde das Bundeshaus;
Dann nehmen wir uns die Freiheit heraus - -
Für unsere Fürsten zu kämpfen.

 Text von Glaßbrenner drucken
 Ähnliche Gedichte entdecken




Adolf Glaßbrenner

Adolf Glaßbrenner

 



















Konzept, Gestaltung und Inhalt © B. Ritter - Die Deutsche Gedichte-Bibliothek