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Verwandte Gedichte

 Busse, Auf der Reise 
 Morgenstern, Auf dem Strome 
 Johann Meyer, Das Leben ist eine Reise 
 Friedrich Rückert, Reiseziel 

 

Auf der Reise

Carl Busse


Das kann nicht anders werden,
Wir alle wandern ja,
Sind Gäste nur auf Erden
Und für die Reise da.

So laß das Glück denn treiben,
Das ist nun einerlei,
Wir dürfen doch nicht bleiben
Und gehn uns stumm vorbei.

Und wandern müd' und leise,
Am Schuh zerreißt das Band,
Und suchen auf der Reise
Das große Vaterland.

Ich hört' ein Lied verwehen,
Das klang und rauschte so,
Ich hab das Glück gesehen,
Weiß aber nicht mehr, wo.

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Auf dem Strome

Christian Morgenstern


Am Himmel der Wolken
erdunkelnder Kranz ...
Auf schauerndem Strome
metallischer Glanz ...
Die Wälder zuseiten
so finster und tot ...
Und in flüsterndem Gleiten
vorüber mein Boot ...

Ein Schrei aus der Ferne -
dann still wie zuvor ...
Wie weit sich von Menschen
mein Leben verlor! ..
Eine Welle läuft leise
schon lang nebenher,
sie denkt wohl, ich reise
hinunter zum Meer ...

Ja, ich reise, ich reise,
weiß selbst nicht wohin ...
Immer weiter und weiter
verlockt mich mein Sinn ...
Schon kündet ein Schimmer
vom morgenden Rot, -
und ich treibe noch immer
im flüsternden Boot.

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Christian Morgenstern

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Das Leben ist eine Reise

Johann Meyer


Das Leben ist eine Reise, –
Aber sieh, ich finde,
Eine Reise im Kreise;
Das Kind wird zum Greise
Und der Greis zum Kinde.

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Reiseziel

Friedrich Rückert


Nun ist das Leben an seinem Ziel,
Und ohne Zweck war die Reise.
O Jüngling, rühre das Saitenspiel,
Schon morgen wirst du zum Greise.

Das lecke Schiff und der morsche Kiel
In Meeren ohne Geleise,
Der Winde Ball und der Wellen Spiel,
Unnütz gewirbelt im Kreise.

So viel gehofft und gewünscht so viel,
Getäuscht in jeglicher Weise,
Hindurch durchs ewige Widerspiel,
Gequält von Glut und von Eise.

Nun sinkt die Rose auf mattem Stiel,
Die Blätter fallen vom Reise,
Nun ist das Leben an seinem Ziel,
Und ohne Zweck war die Reise.

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Friedrich  Rückert

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