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Verwandte Gedichte

 Dauthendey, Die Sehnsucht peitscht 
 Salus, Heilige Sehnsucht 
 Logau, Auff Morinum 
 Bone, Sehnsucht - I. 

 

Die Sehnsucht peitscht

Max Dauthendey


Die Sehnsucht peitscht mit scharfem Dorn,
Sie reitet mich wild
Und gibt mir den Sporn,
Und ob mein Herz streitet,
Sie macht mir die Hände zu Hufen aus Horn
Und rennt mit mir durch die Wände.

Die Sehnsucht, sie ist wie Salz im Meer,
Die Zunge wird mir bitter,
Und Durst klebt schwer
In Gaumen und Brust.
Und wie der Schaum auf Wellen lebt,
So mir die Sehnsucht am Munde schwebt.
Wie Wellen, die sich erdrücken müssen,
Erdrücken sich meine verlassenen Lippen
In Sehnsucht nach deinen Küssen.

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Max Dauthendey

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Heilige Sehnsucht

Hugo Salus


Stets sich sehnen,
Arme dehnen
Nach einem hehren, ewigen Ziel,
Das ist das Leben der Wertvollen, Guten,
Die sich in ihre Sehnsucht verbluten.
Ihnen ist Sehnsucht Inhalt, nicht Spiel.

Traum der Masse
Sieht aus der Gasse
Seiner Sehnsucht verkörpertes Bild;
Das für ihre Triebe zu zwingen,
Kann ihr schon irdische Seligkeit bringen,
Damit ist all ihre Sehnsucht gestillt.

Einem im Volke
Über der Wolke
Leuchtet zeitlebens der Sehnsucht Stern,
Und das Fünklein der eigenen Seele
Sehnt sich, daß sich's der Sonne vermähle.
Stunde der Heimkehr, bist du noch fern?

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Hugo Salus

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Auff Morinum

Friedrich von Logau


Es sitzt zwar Salomon, Morin, in deinem Munde;
Doch sitzt der Nabal mehr in deines Hertzen grunde.

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Sehnsucht - I.

Heinrich Bone


Sehnsucht

Sehnsucht hebet empor aus irdischen Banden den Christen:
Als noch Heidenthum war, herrschte die Zeit und der Raum.

- - -

Lust und Klage hallet wieder
Aus des Lebens dunklem Gong!
All Empfinden taucht sich nieder
In der Sehnsucht tiefen Drang.
Und sie drängt nach allen Seiten,
Sucht nach Ruh' auf jeder Spur;
Aber Ruh für alle Zeiten
Findet sie im Schöpfer nur.

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Heinrich Bone

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