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Verwandte Gedichte

 Jacobowski, Dem Auge fern, dem Herzen nah... 
 Richard Dehmel, Tief von fern 
 Ernst Rauscher, Fern von dir! 
 Otto zur Linde, STEFAN POMPETZKI 

 

Dem Auge fern, dem Herzen nah...

Ludwig Jacobowski


"Dem Auge fern, dem Herzen nah!"
Als ich die alte Grabschrift sah
Im eingesunknen Marmorstein,
Da fiel mein totes Lieb mir ein.

O Gott, ich schrieb schon tausendmal
Das gleiche Lied aus gleicher Qual,
Und war doch keins wie dieses da:
Dem Auge fern, dem Herzen nah!"

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Tief von fern

Richard Dehmel


Aus des Abends weißen Wogen
taucht ein Stern;
tief von fern
kommt der blasse Mond gezogen.

Tief von fern
aus des Morgens grauen Wogen
langt der große blasse Bogen
nach dem Stern.

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Fern von dir!

Ernst Rauscher


Fern von dir, geliebtes Leben,
Fern von deinem Angesicht,
Kann es keine Freude geben,
Die zu meiner Seele spricht.
Selbst der Lenz, was soll er mir
Fern von dir?

Ach! wie bang' die Stunden schleichen
Ohne dich! Da dacht' ich mir:
Trauer muß dem Liede weichen,
Und ich dichtete von dir.
Doch es tönte, wenn 's gelang,
Ach! wie bang'!

Komme bald! Im großen Garten
Irr' ich einsam und allein -
Laß' mich nicht zu lange warten,
Komm' in deiner Anmuth Schein'
Wie die Sonne über'n Wald.
Aber bald!

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Ernst  Rauscher

Ernst Rauscher

STEFAN POMPETZKI

Otto zur Linde


Du Junger gingst —
Du warst der wenigen
Getreuen einer,
Noch treu im Tod.
Da letzte Botschaft
Von dir mir kam,
Lagst du im Grab
Fern, fern in Polen —
Lag ich im Weh
Und ganz verlassen
Und krank am Krieg.
Wie viele Jahre
Liegst du im Erdschooß,
Mit dir begraben
So großer Traum.
Fern, fern in Polen —
Wer kann dich wieder holen?
Dein frohverheißend Blühn —
Auf welchem Stern wohl deine Frucht
und Ernte?

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