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Verwandte Gedichte |  Hugo Zuckermann, I. ABEND IN ABBAZIA
 Lotz, Weiß über den Weiten
 Presber, Abend am Meer   
 Weissmann, Robinson ruht unter seinem Laubgezelt
| | |  | I. ABEND IN ABBAZIAHugo Zuckermann Die Schiffe fahren langsam in den Hafen
Mit müdem Ruderschlag nach schwerer Fahrt.
Die Abendsonne rötet rosenzart
Die höchsten Gipfel, die die Strahlen trafen.
Die Netze hängen schlaff auf hohen Masten,
Die Anker sinken rasselnd in den Grund,
Die Segel, sonngebleicht und farbenbunt,
Bläht nun kein Wind; sie können rasten.
Der Schiffer zieht die Segel langsam ein
Und singt ein stilles Lied vom Abendfrieden,
Die Wellen wandern schäumend gegen Süden
Und branden plätschernd an den Uferstein.
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|  | Weiß über den WeitenErnst Wilhelm Lotz Weiß über den Weiten
Blendet das Meer.
Und blaue Wolken rauchen,
Stets mit den Gezeiten
Segel-fächert ein stürmend großer Traum daher.
Und hält dumpf schattend. Die See geht schwer.
Aus dürren Masten hörst du graue Stimmen fauchen.
Dann ebbt es weg. Und deine Angst, die dich umschnürte,
Wird Sehnsucht, die Musik mit weichem Strahl berührte. –
Verstört fühlst du die Segel untertauchen.
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|  | |  | Robinson ruht unter seinem LaubgezeltMaria Luise Weissmann Aber mit einem Male erstrahlen
Tage der Nähe wie selige Segel,
Die auf dem Blau des Wassers sich malen.
Aber der Glückliche kennt nur Beharren.
Ach, er vergaß ganz die Sehnsucht der Tage
Gestern und vorher, die Jahre gehegte.
Ach, ihm erstarb ganz die brennende Frage
Wann? Und er sieht die Errettung verweilen,
Aber vom Glück?! - Und träumend entgleiten
Sieht er die Tage, die Segel enteilen
Silbern hinaus in verfließende Weiten.
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