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Verwandte Gedichte

 Weissmann, Ballade vom Namenlosen 
 Gumppenberg, Ballade nach Heinrich Heine 
 Mackay, Zählung 
 Christian Wagner, Vergessen 

 

Ballade vom Namenlosen

Maria Luise Weissmann


Er lebte weil er geboren war,
Er fand keinen anderen Grund.
Die Mutter liebte ganz früh sein Haar,
Einmal Eine dann seinen Mund,
Doch war es nicht wichtig und verging
Auch schnell, bevor ers ermessen.
Alles in allem war so gering -
Er hatte als er zu sterben anfing
Sich schon seit Jahren vergessen.

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Ballade nach Heinrich Heine

Hanns von Gumppenberg


Ballade
nach Heinrich Heine

Das ist der alte, traurige Traum,
Wir sitzen unter der Linde,
Dein kahles Köpfchen faßt es kaum,
Daß ich so hold dich finde.

Und leise seufzt dein wurmiger Mund:
Ich bin doch schon angemodert -
O sage mir, warum jetzund
Dein krankes Herz noch lodert?

Es haben von meinen Wangen bereits
Zwei hungrige Ratten gefressen:
Und du, du willst mich deinerseits
Noch immer nicht vergessen?

O sag' mir, bleicher Heinerich,
Ich bin doch im Grab gelegen,
Und doch noch immer liebst du mich -
Ich frage dich: weswegen?

Und ich entgegne dir gequält:
Mir fehlen zum Buch der Lieder
Noch sieben Nummern wohlgezählt -
Drum lieb' ich dich schon wieder.

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Hanns von Gumppenberg

Hanns von Gumppenberg




Zählung

John Henry Mackay


Von den Freunden der Jugend auf immer getrennt!
Es galt: zwischen Wahrheit und Lüge zu wählen . . .
Ich habe gewählt! Warum sie noch brennt,
Die Sehnsucht, mich immer auf Neue zu quälen?

Ich zähle und zähle: nicht Einer blieb!
Sie gingen in Knechtschaft und Feigheit unter –
Und durch meiner Tage zerbeultes Sieb
Stiebt die Spreu des Vergessens verwirrter und
bunter . . .

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Vergessen

Christian Wagner


O stille Bucht,
Wo des Vergessens Frucht,
Als Schlummertrank, als süße Königskost
Verlockend sprosst!

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