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 Friedrich Rückert, Das sei mein Trost allein 
 Albrecht, Trost 
 Binding, Abgeleit 
 Rilke, Tränen, Tränen, die aus mir brechen 

 

Das sei mein Trost allein

Friedrich Rückert


Das sei mein Trost allein:
Untröstlich will ich sein.

O sprecht nur Trost mir ein!
Ihr tröstet mich mit nichten;
Ich muß in meiner Pein
Auf jeden Trost verzichten,
Das sei mein Trost allein:
Untröstlich will ich sein.

O sprecht nur Trost mir ein,
Das Weh in mir zu schwichten!
Wird es entschlafen? Nein,
Es wird empor sich richten.
Das sei mein Trost allein:
Untröstlich will ich sein.

O bringt nur Trost herein,
Die Nacht in mir zu lichten!
Es wird auf jeden Schein
Das Dunkel sich verdichten.
Das sei mein Trost allein:
Untröstlich will ich sein.

Ja, tröstet mich nur fein
Mit vielen Trostgeschichten!
Und stimmen sie nicht ein,
Will ich den Streit schon schlichten:
Da sei mein Trost allein:
Untröstlich will ich sein.

Helft alle, groß und klein,
Mit Trost mich auszurichten!
Trost such' ich mir zur Pein,
Trost, um ihn zu vernichten.
Das sei mein Trost allein:
Untröstlich will ich sein.

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Friedrich  Rückert

Friedrich Rückert

Trost

Sophie Albrecht


Es lebt ein Gott der Liebe -
Der Trost soll uns genügen!

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Abgeleit

Rudolf G. Binding


So sind der Freuden viel und manche auch der Tränen
entlassen aus nur halberkanntem Innern.
Sie ziehn dahin ins Blau gleich fremden Schwänen,
die ihres Ursprungs kennen kein Erinnern.
Ich starre ihnen nach - bis sie erbleichen
und Freuden Tränen, Tränen Freuden gleichen.

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Tränen, Tränen, die aus mir brechen

Rainer Maria Rilke


Tränen, Tränen, die aus mir brechen,
Mein Tod, Mohr, Träger
meines Herzens, halte mich schräger,
daß sie abfließen. Ich will sprechen

Schwarzer, riesiger Herzhalter.
Wenn ich auch spräche,
glaubst du denn, dass das Schweigen bräche?

Wiege mich, Alter.

Paris, Spätherbst 1913

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