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Verwandte Gedichte

 Dreves, Lieder der Liebe (26) 
 Helfta, O Herz... 
 Heyse, Bretonisches Volkslied 
 Heine, Herz, mein Herz, sei nicht beklommen 

 

Lieder der Liebe (26)

Leberecht Dreves


Nichts Schöneres giebt's als ein inniges Herz,
Als ein Herz, das nur Liebe geschlagen;
So duftig wie's Veilchen, das süße, im März,
So fest wie ein Demant, so leuchtend wie Erz
Ist ein Herz, das nur Liebe geschlagen.

Doch wo ist's erblühet, doch wo mag es sein
Solch ein Herz, das nur Liebe geschlagen?
Ich brauch's nicht zu suchen, denn mein ist es, mein.
Mein ist es und mein ist es ganz allein,
Dieses Herz, das nur Liebe geschlagen.

Und lehnt sich mein müdes, mein sorgendes Haupt
An das Herz, das nur Liebe geschlagen,
Die Seele der Erde enthoben sich glaubt,
Jeder Pein, jeder Angst, jedes Kummers beraubt,
Durch das Herz, das nur Liebe geschlagen.

Bald zieht es von hinnen, bald zieht es nach Süd'
Dieses Herz, das nur Liebe geschlagen,
Ade denn, du Blume, die für mich geblüht,
Du funkelnder Demant, du süßes Gemüth,
O du Herz, das nur Liebe geschlagen.

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Leberecht Dreves

Leberecht Dreves

O Herz...

Gertrud von Helfta


O Herz, strömend von Süßigkeit.
O Herz, sich ergießend von treuer Güte.
O Herz, überreich ausströmend von inniger Liebe.
O Herz, träufelnd von süßer Lieblichkeit.
O Herz, voll des Erbarmens.
Eia, mach, daß ich sterbe vor Liebe,
die liebend sich dir zuneigt.
O liebstes teuerstes Herz,
in dich, so bitte ich, sauge ganz auf mein Herz.
Meines Herzens gar zu liebe teure Perle,
zu deinem Mahl,
das Kraft zum Leben gibt,
lade mich ein. (…)

Entzünde mich, zu lieben dich!
Erleuchte mich, zu erkennen dich!
Ziehe zu dir mich, erfreut zu werden durch dich!
Errege mich, zu genießen dich!

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Bretonisches Volkslied

Paul Heyse


War einmal ein armer Wicht,
die er liebte, die liebt' ihn nicht.

Bring das Herz mir, sprach ihr Mund
deiner Mutter für meinen Hund!

Und die Mutter erschlägt der Sohn
nimmt ihr Herz und läuft davon.

Da er lief, da fiel der Knab'
rollt das Herz in den Staub hinab.

Da das Herz im Staube liegt,
hört der Knabe, wie es spricht.

Weinend fragt das Herz geschwind:
Hast dir weh gethan, mein Kind?

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Paul Heyse

Paul Heyse

Herz, mein Herz, sei nicht beklommen

Heinrich Heine


XLVI

Herz, mein Herz, sei nicht beklommen,
Und ertrage dein Geschick,
Neuer Frühling gibt zurück,
Was der Winter dir genommen.

Und wie viel ist dir geblieben!
Und wie schön ist noch die Welt!
Und, mein Herz, was dir gefällt,
Alles, alles darfst du lieben!

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