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Verwandte Gedichte

 Ingrid Herta Drewing, Frühlingsanfang 
 Ute AnneMarie Schuster, Einsamkeit. 
 Baumgartner, Froschfamilien 
 Roland Pöllnitz, Von der Selbstlosigkeit 

 

Frühlingsanfang

Ingrid Herta Drewing


Heut‘ sollte Frühling auch bei uns beginnen,
so steht es im Kalender klar geschrieben.
Den Winter jedoch zieht es nicht von hinnen,
er ist mit Kälte, Regennass noch hier geblieben.

Zwar blüh’n Schneeglöckchen, Krokus, Winterlinge,
und eisfrei rauscht der Bach durch Wiese, Tal.
Der Ringeltaube Sehnsuchtsrufe schwingen
herab vom Dachfirst früh im Morgen-Fahl.

Mir fehlen Südwind, seine milden Lüfte
und Sonnenschein, der in die Seele dringt,
Mimosen, ihre lieblich feinen Düfte,
der Vögel Singen, das beglückend klingt.

Dann weiß ich trotz Corona, Lenz zieht ein,
und neues Leben lässt uns fröhlich sein.

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Ingrid Herta  Drewing

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Einsamkeit.

Ute AnneMarie Schuster


Einsam steh ich an dem Fenster,
leg meine Stirn an kühles Glas,
Lippen hauchen feuchten Nebel,
such‘ nach etwas, weiß nicht was.

Kleine Kinder spielen fangen,
werfen lustig ihren Ball,
Tränen rinnen Wangen runter,
gleichen einem Wasserfall.

Wünsche die sich nicht erfüllten,
Sehnsucht nach Familienglück.
Augen sehnsüchtig erfassen.
Im Herzen bleibt nur Schmerz zurück.

Langgehegtes Wunschtraumdenken,
irgendwann war es vorbei,
Einsamkeit braucht keinen Namen,
Traurigkeit gibt nie mich frei.

Vor Jahren da begrub ich schon,
all meine schönsten Träume,
heut steh ich schweigend neben dir,
weiß, dass ich viel versäume.

Ganz tief in meiner Seele sitzt,
die Wut auf mein Versagen,
Feigheit nahm mir die Möglichkeit,
zu gehen, statt zu klagen.

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Ute AnneMarie  Schuster

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Froschfamilien

Ingo Baumgartner


Frösche meiden Einzelkinder,
Kröten, Unken tun's nicht minder,
finden das Familienglück
erst ab etwa tausend Stück.
Wundert’s, wenn sie sich ertappen,
all die Namen ihrer Quappen
zu verwechseln, Beispiel sei
Kunibert mit Lorelei,
Adalbert mit Kunigunde,
Roderich mit Rosamunde,
Annelies mit Ingomar,
Severin mit Ottokar,
Eberhard mit Christiane,
Josefine mit Liane,
Engelbert mit Mechthild gar.
Nein, zu solcher Kinderschar
kann sich nur ein Lurch entschließen,
andre würde das verdrießen.

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Ingo Baumgartner

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Von der Selbstlosigkeit

Roland Pöllnitz


Wie schwer ist es, sich zu vergessen,
sich in den Hintergrund zu stell’n,
zu geben, ohne nachzufragen,
mit Güte Tage zu erhell’n.

Wie leicht ist es, mit Herzensgüte
zu mehren das Familienglück,
vergessend alle meine Ängste,
geb ich vom mir ein großes Stück.

Wie schön ist es, den Dank zu ernten,
den man mit Liebe hat gesät,
Vertrauen schenke ich der Zukunft,
die selbstlos ihre Wege geht.

Wie schwer ist es, dem Ich zu geben
die Freiheit dieser weiten Welt,
erst dann kann es die Grenze sprengen,
die es bisher gefangen hält.

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Roland  Pöllnitz

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