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Verwandte Gedichte

 Logau, Schlaf und Tod 
 Binding, Mein ist die Göttin 
 Irmgard Adomeit, Zwischen den Jahren 
 Friedrich Rückert, Wo sind Schranken 

 

Schlaf und Tod

Friedrich Logau


Schlaf und Tod, der macht vergleich
Zwischen Arm und zwischen Reich,
Zwischen Fürst und zwischen Bauer,
Zwischen Biedermann und Lauer.

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Mein ist die Göttin

Rudolf G. Binding


Mein ist die Göttin –
Wer hier landet und
scheuen Fußes
heilige Insel umschreitet
ahnt die Verschwiegene nicht.

Mein ist die Göttin
salzig von Flut
eingewühlt zwischen Muscheln
trunken von Schlaf
in der Sonne des Sandes
nackt im gebräunten –
Marmor des Fleisches.

Mein ist die Göttin
zwischen den Hügeln
zwischen Gestrüpp des Dornbuschs
zwischen den Rindern der Herde

zwischen den Wogen der Brandung
drunten am Steilhang,
zwischen den schillernden
fliehenden Wellengewändern
feuchten Gestades.

Mein ist die Göttin
über unendlichen Tiefen
zwischen dem Tanz
heller Medusen
steigend und fallend
um ihre leuchtende Brust.

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Zwischen den Jahren

Irmgard Adomeit


Zeit zwischen den Jahren,
Zeit zum Erfassen,
Gutes bewahren,
Schlechtes lassen.

Zeit zwischen den Jahren,
Zeit zum Bedenken,
hab´Vieles erfahren,
Gott wird mich lenken.

Zeit zwischen den Jahren,
"Hausputz" gemacht,
bewahrt in Gefahren,
mein Leben bedacht.

Zeit zwischen den Jahren,
komme, was mag,
ich bin mir im Klaren,
Vertrauen ich wag.

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Wo sind Schranken

Friedrich Rückert


Wo sind Schranken
Zwischen Leben und Tod,
Für die Kranken
Zwischen Leben und Tod?

Schranken zwischen
Tod und Leben, die ich
Baute, sanken
Zwischen Leben und Tod.

Wind es Himmels
Wiegt am Baum der Natur
Alle Ranken
Zwischen Leben und Tod;

Sprüht auf welke
Blüthen flüchtigen Thau,
Den sie tranken
Zwischen Leben und Tod.

Licht durch Schatten
Spielt, und Schatten im Licht;
Beide wanken
Zwischen Leben und Tod.

Hoffnungslichter,
Und Erinnrungen, gleich
Schatten, schwanken
Zwischen Leben und Tod.

Schwanken seh' ich
Euch, Lichtschatten des Traums,
Meine schlanken,
Zwischen Leben und Tod.

Lebend sterbt ihr,
Lebt gestorben, wie ich
Im Gedanken
Zwischen Leben und Tod.

Daß ihr lebtet,
Daß ihr starbet und lebt,
Laßt mich danken
Zwischen Leben und Tod.

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