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Verwandte Gedichte

 Bone, Der Geist der Liebe 
 Knodt, Eine seelische Klimax 
 Langbein, Der Buchstabe R. 
 Logau, Der Buchstabe G 

 

Der Geist der Liebe

Heinrich Bone


Es geht ein Geist der Liebe
Im Weltenall umher,
Er segnet reine Liebe
Mit Freude, Glück und Ehr.

Der große Geist der Liebe
Sieht jeden stillen Schmerz,
Er nimmt in seine Liebe
Ein jedes treue Herz.

Der ernste Geist der Liebe
Bewacht ein jedes Band;
Sei rein in deiner Liebe!
Du stehst in heil'ger Hand.

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Heinrich Bone

Heinrich Bone

Eine seelische Klimax

Karl Ernst Knodt


Du sollst - spricht des Gesetzes eherner Buchstabe.
Ich wills - der kühne selbstvermessne Sinn.
Ich kann nicht - stöhnt der Ohnmacht mattes Seufzen.
Ich will nicht - grollt des Zweifels grimmer Trotz.
Ich darf nicht - lallt die menschenscheue Meinung.
Ich möchte - haucht der Sehnsucht leise Klage.
Ich wags mit Gott -: so spricht der Glaube.
Wohlan! So wags! Wag es zu glauben!
Dann wandelt sich Gesetz in freies Wollen.
Das trotzige: Ich will! in schweigendes Vertrauen.
Der Ohnmacht Unvermögen steigert sich zu Thaten,
Und der Verzweiflung Oede deckt ein hoffend Grün.
Die feige Rücksicht rafft sich auf zum Handeln.
Der Sehnsucht Wunsch erlangt Gebetes Schwingen:
Beflügelt dringt er bis zum Himmelsthor,
Und durch das Thor bricht siegsgewiss
Der König - Glaube.

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Der Buchstabe R.

August Friedrich Langbein


"Das R ist unerträglich hart!"
So hör' ich manchen Weichling schelten.
Nun ja, es rasselt, knarrt und schnarrt;
Doch, liebe Herren, laßt es gelten!

Das Kräutlein wuchert doch einmal
In unsrer Sprache tiefstem Boden,
Und fruchtlos wäre Müh' und Qual,
Versuchte man, es auszuroden.

Auch würde dies zur Ungebühr
Viel edle Wörter von uns trennen,
Und drunter eins, mit welchem wir
Ein hohes Erdenglück benennen.

Wem fällt nicht flugs die Freundschaft ein?
O süßer Kern in harter Schale!
Laßt uns dem Worte drum verzeihn,
Daß es nicht glatt ist, gleich dem Aale.

Zwar Liebe klingt geschmeidiger;
Doch wollt ihr, baß sie euch erfreue,
So braucht sie auch ein wackres R;
Denn was ist Liebe ohne Treue?

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August Friedrich Langbein

August Friedrich Langbein

Der Buchstabe G

Friedrich von Logau


Meistens alles auff der Erden, drauff die Leut am meisten streben,
Stehet unter denen Dingen, die sich auff ein G anheben:
Gold, Geld, Gut, Geschencke, Gaben, Gunst, Gewin, Gewalt, Geschicke,
Glaube, Glimpff, Gesund, Gewissen und mit einem Worte Glücke
Wil sich alles drunter stellen. Wann zu diesem zu sich zehlet
Gott mit seiner Gnad und Güte, weiß ich nicht, was Gutes fehlet.

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