Gedichte: Arnim  Busch  Eichendorff  Goethe  Heine  Heym  Lessing  Morgenstern  Rilke  Ringelnatz  Rückert 

Gedichte


Gedichte » Christian Friedrich Daniel Schubart » Das Schwabenmädchen


GEDICHTE
Neue Gedichte
Selten gelesen
Gedicht finden
Themen & Zeiten
Zufallsgedicht
Dichtergalerie
REDAKTION
Gästebuch
Gedicht des Tages
Veröffentlichen
Häufige Fragen
Kontakt
Impressum
WISSEN
Fachtermini

  
 

Das Schwabenmädchen

Ich Mädchen bin aus Schwaben,
Und braun ist mein Gesicht;
Der Sachsenmädchen Gaben
Besitz' ich freilich nicht.

Die können Bücher lesen,
Den Wieland, und den Gleim;
Und ihr Gezier und Wesen
Ist süß wie Honigseim.

Der Spott, mit dem sie stechen,
Ist scharf wie Nadelspitz;
Der Witz, mit dem sie sprechen,
Ist nur Romanenwitz.

Mir fehlt zwar diese Gabe,
Fein bin ich nicht und schlau;
Doch kriegt ein braver Schwabe
An mir 'ne brave Frau.

Das Tändeln, Schreiben, Lesen
Macht Mädchen widerlich;
Der Mann, für mich erlesen,
Der liest einmal für mich.

Ha, Jüngling, bist aus Schwaben?
Liebst du dein Vaterland?
So komm, du sollst mich haben.
Schau hier ist meine Hand!

Christian Friedrich Daniel Schubart





Christian Friedrich Daniel Schubart

Christian Friedrich Daniel Schubart



Vorheriges Gedicht von Schubart Nächster Text von Schubart
   Gefällt Ihnen das Gedicht von Schubart?   ⇒ Kommentar/Rezension
  Weniger   Gut      Sehr gut   Ausgezeichnet     
 

 
   Gedichte, die Sie interessieren könnten ⇒ Übersicht  
Aufklärung  • Bürger: Elise 


Gedichtsuche

  Nur im Titel suchen    
 

Konzept, Gestaltung und Inhalt: © Chr. Ritter - Die Deutsche Gedichte-Bibliothek