Gedichte: Arnim  Busch  Eichendorff  Goethe  Heine  Heym  Lessing  Morgenstern  Rilke  Ringelnatz  Rückert 

Gedichte


Gedichte » Friedrich Emil Rittershaus » Gedichte » Licht und Freiheit » Das Lied vom Schatten


GEDICHTE
Neue Gedichte
Selten gelesen
Gedicht finden
Themen & Zeiten
Zufallsgedicht
Dichtergalerie
REDAKTION
Gästebuch
Gedicht des Tages
Veröffentlichen
Häufige Fragen
Kontakt
Impressum
WISSEN
Fachtermini

  
 

Das Lied vom Schatten

Könntest wie die Lerchen du
Dich zum Aether heben,
Immer blieb der Schatten doch
An der Erde kleben.
Mahnen will der Schatten dich,
Dass du Sohn der Erde,
Dass dein stolz erhob’nes Haupt
Glaub und Asche werde!

Glück und Unglück, Lust und Pein
Ewiglich sich gatten.
Sieh, der hellste Sonnenschein
Schafft den tiefsten Schatten. –
Wenn des Glückes Sonnen mild
Unsern Pfad erhellten,
Zeigten sich dem inn’ren Blick
Schattenseiten selten. –

Treulich geht das dunkle Bild
Mit dir durch das Leben,
Bis zuletzt dem Schatten du
Musst Gehorsam geben,
Bis zuletzt der müde Leib
Zu ihm muss sich legen. –
Schattenhochzeit. Priester Tod
Spricht den Trauungssegen.

Friedrich Emil Rittershaus
Aus der Sammlung Licht und Freiheit





Friedrich Emil Rittershaus

Friedrich Emil Rittershaus



Vorheriges Gedicht von Rittershaus Nächster Text von Rittershaus
   Gefällt Ihnen das Gedicht von Rittershaus?   
  Weniger   Gut      Sehr gut   Ausgezeichnet     
 

 
   Gedichte, die Sie interessieren könnten ⇒ Übersicht  
1923  • Weissmann: Ballade vom Schatten Favorit unserer LeserFavorit unserer Leser
19./20. Jh.  • Berber: Kokain Favorit unserer Leser
18./19. Jh.  • Fallersleben: Licht und Schatten Favorit unserer Leser
20./21. Jh.  • Baumgartner: Der Schatten 
1855  • Mayer: Licht und Schatten 


Gedichtsuche

  Nur im Titel suchen    
 

Konzept, Gestaltung und Inhalt: © Chr. Ritter - Die Deutsche Gedichte-Bibliothek