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An den Leser

Ein Gärtnermädchen von Athen
Saß auf dem Markt mit ihrem bunten Krame;
Ein Körbchen wars voll Rosen, Tausendschön,
Jasmin und Nelken. Eine hagre Dame,
Sie war hysterisch, trat zu ihr:
Pfui, sprach sie, mit dem Tand, ich gebe nichts dafür,
Kaum bricht der Abend ein, so werden deine Nelken,
Jasmin und Tausendschön verwelken.
Gestrenge Frau, versetzt das arme Kind,
Der Käufer wird ja nicht von mir betrogen;
Ich sage nicht, daß sie unsterblich sind.

So, Leser, denk ich auch von diesen Apologen.

Gottlieb Konrad Pfeffel




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