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Glück

Die Beute meines Glücks war arm,
Und dennoch war ich reich genug;
So reich als einer, der im Arm
Des Schicksals schönste Schätze trug.

Denn was mein Glück so groß gemacht
Und ihm so goldnen Schimmer lieh
Und es umwob mit Märchenpracht,
War - meine Kinderphantasie.

Vielleicht war alles, was ich fand
Und selig heimwärts trug im Schoß,
Nur leeres Spielzeug, Flittertand,
Und bunte kalte Kiesel bloß.

Doch all das nahm ich wie ein Kind
Für Perlen und Dukatenstück' -
Nicht was des Lebens Dinge sind,
Was sie uns gelten, ist das Glück!

Anton Alfred Noder
Aus der Sammlung Didaktisch





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