Ein Tag der SonneFrühmorgens streckte die Sonne
gähnend ihre Glieder,
kuschelte sich in ihre Daunendecke
und blinzelte nur ab und zu
verschlafen hervor.
Nach dem Aufstehen nahm sie
ein ausgiebiges Schaumbad,
wobei sie verspielt
luftige Schaumwölkchen
am Firmament verteilte.
Gegen Mittag endlich
zog sie ihr Sonnenkleid an
und versprühte übermütig
den ihr eigenen Charme,
so dass der Himmel strahlte.
Doch am späten Nachmittag
bekam sie Migräne,
zog die Vorhänge zu
und legte sich
für den Rest des Tages zur Ruh. © Anita Menger, 2008 |