Gedichte: Arnim  Busch  Eichendorff  Goethe  Heine  Heym  Lessing  Morgenstern  Rilke  Ringelnatz  Rückert 

Gedichte


Gedichte » Zeitgenössische deutsche Dichtung » Andreas Kley » Wald und Flur


GEDICHTE
Neue Gedichte
Selten gelesen
Gedicht finden
Themen & Zeiten
Zufallsgedicht
Dichtergalerie
REDAKTION
Gästebuch
Gedicht des Tages
Veröffentlichen
Häufige Fragen
Kontakt
Impressum
WISSEN
Fachtermini

  
 

Wald und Flur

Der Lenz flog mit dem Winde fort,
der Wald und Flur vereiste.
Ich sprach mit jenem Kinde dort,
das zusah, wie er reiste.

Es sagte, es sei früh geschehen,
bevor der Tag sich zeigte.
Noch war die Sternennacht zu sehen.
Und in der Ferne geigte

ein Namenloser eine Weise,
von Abschied und Entbehrung schwer,
von schlimmem Frost und hartem Eise
und blanker auch als je bisher.

Ich lachte ob der wirren Kunde,
war es doch Frühling schon seit Wochen,
und brach mir binnen einer Stunde
im glatten Hausflur alle Knochen.

© Andreas Kley, 2007

  
  
  

 Kley, Andreas   

Andreas Kley


   


Vorheriges Gedicht von Andreas Kley Nächster Text von Andreas Kley

 
   Wald-Gedichte, die Sie interessieren könnten ⇒ Übersicht  
18./19. Jh.  • Brentano: Frühling Favorit unserer LeserFavorit unserer Leser
18./19. Jh.  • Fallersleben: Frühlingsbotschaft Favorit unserer LeserFavorit unserer Leser
19./20. Jh.  • Knodt: Frühling 
19./20. Jh.  • Seidel: Frühling (II) Favorit unserer LeserFavorit unserer Leser
Realismus  • Reinick: Mai 


Gedichtsuche

  Nur im Titel suchen    
 

Konzept, Gestaltung und Inhalt: © Chr. Ritter - Die Deutsche Gedichte-Bibliothek