Wald und FlurDer Lenz flog mit dem Winde fort,
der Wald und Flur vereiste.
Ich sprach mit jenem Kinde dort,
das zusah, wie er reiste.
Es sagte, es sei früh geschehen,
bevor der Tag sich zeigte.
Noch war die Sternennacht zu sehen.
Und in der Ferne geigte
ein Namenloser eine Weise,
von Abschied und Entbehrung schwer,
von schlimmem Frost und hartem Eise
und blanker auch als je bisher.
Ich lachte ob der wirren Kunde,
war es doch Frühling schon seit Wochen,
und brach mir binnen einer Stunde
im glatten Hausflur alle Knochen. © Andreas Kley, 2007 |