Gedichte: Arnim  Busch  Eichendorff  Goethe  Heine  Heym  Lessing  Rilke  Ringelnatz  Rückert  Storm 

Gedichte


Gedichte » Arno Holz » Mählich durchbrechende Sonne


GEDICHTE
Neue Gedichte
Selten gelesen
Gedicht finden
Themen & Zeiten
Zufallsgedicht
Dichtergalerie
REDAKTION
Gästebuch
Gedicht des Tages
Veröffentlichen
Häufige Fragen
Kontakt
Impressum
WISSEN
Fachtermini

  
 

Mählich durchbrechende Sonne

Schönes,
grünes, weiches
Gras.

Drin
liege ich.

Inmitten goldgelber
Butterblumen!

Über mir ... warm ... der Himmel:

Ein
weites, schütteres,
lichtwühlig, lichtblendig, lichtwogig
zitterndes
Weiß,
das mir die
Augen
langsam ... ganz ... langsam
schließt.

Wehende ... Luft ... kaum merklich
ein Duft, ein
zartes . . . Summen.

Nun
bin ich fern
von jeder Welt,
ein sanftes Rot erfüllt mich ganz, und
deutlich . . . spüre ich . . . wie die
Sonne
mir durchs Blut
rinnt.

Minutenlang.

Versunken
alles . . . Nur noch
ich.

Selig!

Arno Holz






Arno Holz

Arno Holz



Vorheriges Gedicht von Holz Nächster Text von Holz
   Gefällt Ihnen das Gedicht von Holz?   ⇒ Kommentar/Rezension
  Weniger   Gut      Sehr gut   Ausgezeichnet     
 

 
   Gedichte, die Sie interessieren könnten ⇒ Übersicht  
19./20. Jh.  • Dauthendey: Enttäuschung Favorit unserer Leser
19./20. Jh.  • Falke: Wenn ich sterbe 
18./19. Jh.  • Rückert: Kindertodtenlieder (442) 
19./20. Jh.  • Frey: Einsamkeit 
19./20. Jh.  • Busse: Altweibersommer 


Gedichtsuche

  Nur im Titel suchen    
 

Konzept, Gestaltung und Inhalt: © Chr. Ritter - Die Deutsche Gedichte-Bibliothek