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Tief im Wald

Der Keiler grunzt zu einer Bache:
"Du bist die schönste Sau im Wald.
Ich habe, das ist meine Sache,
mich grenzenlos in dich verknallt.

Da hilft mir weder Malz noch Hopfen.
Das ist ein Virus, der mich quält.
Es helfen keine Nasentropfen,
du bist die Sau, die für mich zählt.

Ich streife durch die Buchenwälder.
Nur du allein streifst mir im Sinn.
Ich ernte die Kartoffelfelder.
Es freut mich, wenn ich bei dir bin.

Ich folge gerne deinen Spuren.
Und rieche dich trotz Gegenwind.
Du bist kein Schwein für krumme Touren.
Und meine Liebe macht mich blind."

"Du weißt ich bin noch ungebunden,"
so schnaubt die Bache schnell zurück.
"Mein Herz hat niemals so empfunden,
in dir hat es den Freund gefunden.
Ich wäre gern dein Lebensglück."

© Roman Herberth





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