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Schachmatt

Du bist schachmatt und von der Rolle.
Du fragst dich, wie es dazu kam.
Und dann verlierst du die Kontrolle.
Das passt dir gar nicht in den Kram.

Du würdest gerne aufbegehren.
Dein Schimpfwort, das verfehlt sein Ziel.
Du möchtest gern den Vor-Fall klären.
Jedoch es stolpert dein Gefühl.

Der rote Faden ist gerissen.
Du bist am Ende der Geduld.
Du gibst dem Schicksal, dienstbeflissen,
nach hin und her, die ganze Schuld.

Und das wird deine Kräfte lähmen.
Du weißt, das ist ein Teufelskreis.
Du wirst dich vor dir selber schämen.
Dann siehst du schwarz und nicht mehr weiß.

Es dauert Tage, manchmal Wochen.
Dann findest du zu dir zurück.
Es wird an deiner Haustür pochen,
und du begrüßt ein neues Glück.

© Roman Herberth





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