Ein Fuchs hat AppetitEin Fuchs hat Appetit,
und macht sich auf die Socken.
Das ist ein erster Schritt,
die Suppe einzubrocken.
Er streunt und dabei hält
er beide Augen offen.
Er hat in Wald und Feld
nichts Fressbares getroffen.
Der Rabe auf dem Baum
hält keine Käsescheiben.
Ein alter Märchentraum -,
und wird auch einer bleiben.
Der Fuchs wirkt abgekämpft,
verdrossen und verdrießlich.
Die Stimmung ist gedämpft.
Dann überlegt er schließlich:
"Der Bauer hat zu tun,
er melkt die Weidekühe.
Ich rupfe mir ein Huhn
für eine Hühnerbrühe." © Roman Herberth |