Gedichte: Arnim  Busch  Eichendorff  Goethe  Heine  Heym  Lessing  Morgenstern  Rilke  Ringelnatz  Rückert 

Gedichte


Gedichte » Zeitgenössische deutsche Dichtung » Roman Herberth » Ein Fuchs hat Appetit


GEDICHTE
Neue Gedichte
Selten gelesen
Gedicht finden
Themen & Zeiten
Zufallsgedicht
Dichtergalerie
REDAKTION
Gästebuch
Gedicht des Tages
Veröffentlichen
Häufige Fragen
Kontakt
Impressum
WISSEN
Fachtermini

  
 

Ein Fuchs hat Appetit

Ein Fuchs hat Appetit,
und macht sich auf die Socken.
Das ist ein erster Schritt,
die Suppe einzubrocken.

Er streunt und dabei hält
er beide Augen offen.
Er hat in Wald und Feld
nichts Fressbares getroffen.

Der Rabe auf dem Baum
hält keine Käsescheiben.
Ein alter Märchentraum -,
und wird auch einer bleiben.

Der Fuchs wirkt abgekämpft,
verdrossen und verdrießlich.
Die Stimmung ist gedämpft.
Dann überlegt er schließlich:

"Der Bauer hat zu tun,
er melkt die Weidekühe.
Ich rupfe mir ein Huhn
für eine Hühnerbrühe."

© Roman Herberth

  
  
  

Vorheriges Gedicht von Roman Herberth Nächster Text von Roman Herberth

 
   Gedichte, die Sie interessieren könnten ⇒ Übersicht  
18./19. Jh.  • Claudius: Fuchs und Pferd Favorit unserer Leser
19./20. Jh.  • Lichtenstein: Bin gerad nicht blöd 
1801  • Pfeffel: Der Fuchs und der Hund 
18. Jahrhundert  • Hagedorn: Der Marder, der Fuchs und der Wolf Favorit unserer Leser
18./19. Jh.  • Goethe: Der Schäfer 


Gedichtsuche

  Nur im Titel suchen    
 

Konzept, Gestaltung und Inhalt: © Chr. Ritter - Die Deutsche Gedichte-Bibliothek