Gedichte: Arnim  Busch  Eichendorff  Goethe   Heine  Heym  Lessing  Morgenstern  Rilke  Ringelnatz  Rückert 

Gedichte


Gedichte » Heinrich Heine » An den Hofrat Georg S. in Göttingen


GEDICHTE
Neue Gedichte
Selten gelesen
Gedicht finden
Themen & Zeiten
Zufallsgedicht
Dichtergalerie
REDAKTION
Gästebuch
Gedicht des Tages
Veröffentlichen
Häufige Fragen
Kontakt
Impressum
WISSEN
Fachtermini

  
 

An den Hofrat Georg S. in Göttingen

Gedicht von Heinrich Heine

Stolz und gebietend ist des Leibes Haltung,
Doch Sanftmut sieht man um die Lippen schweben,
Das Auge blitzt, und alle Muskeln beben,
Doch bleibt im Reden ruhige Entfaltung.

So stehst du auf dem Lehrstuhl, von Verwaltung
Der Staaten sprechend, und vom klugen Streben
Der Kabinette, und von Völkerleben,
Und von Germaniens Spaltung und Gestaltung.

Aus dem Gedächtnis lischt mir nie dein Bild!
In unsrer Zeit der Selbstsucht und der Roheit
Erquickt ein solches Bild von edler Hoheit.

Doch was du mir, recht väterlich und mild,
Zum Herzen sprachst in stiller trauter Stunde,
Das trag ich treu im tiefen Herzensgrunde.

Heinrich Heine





Heinrich Heine

Heinrich Heine



Vorheriges Gedicht von Heine Nächster Text von Heine
   Gefällt Ihnen das Gedicht von Heine?   ⇒ Kommentar/Rezension
  Weniger   Gut      Sehr gut   Ausgezeichnet     
 

 
   Gedichte, die Sie interessieren könnten ⇒ Übersicht  
Romantik  • Arnim: Georg von Fronsberg 
1821  • Heine: Der Weltlauf ists 
2005  • Lindner: Die Krippe von St. Georg 
19./20. Jh.  • Gumppenberg: Reinemachen nach Michael Georg Conrad Favorit unserer Leser
19. Jahrhundert  • Glaßbrenner: Sanct Georg 


Gedichtsuche

  Nur im Titel suchen    
 

Konzept, Gestaltung und Inhalt: © Chr. Ritter - Die Deutsche Gedichte-Bibliothek