Gedichte: Arnim  Busch  Eichendorff  Goethe   Heine  Heym  Lessing  Morgenstern  Rilke  Ringelnatz  Rückert 

Gedichte


Gedichte » Heinrich Heine » An Franz v. Z.


GEDICHTE
Neue Gedichte
Selten gelesen
Gedicht finden
Themen & Zeiten
Zufallsgedicht
Dichtergalerie
REDAKTION
Gästebuch
Gedicht des Tages
Veröffentlichen
Häufige Fragen
Kontakt
Impressum
WISSEN
Fachtermini

  
 

An Franz v. Z.

Es zieht mich nach Nordland ein goldner Stern;
Ade, mein Bruder, denk mein in der Fern!
Bleib treu, bleib treu der Poesie;
Verlaß das süße Bräutchen nie.
Bewahr in der Brust wie einen Hort
Das liebe, schöne, deutsche Wort! -
Und kommst du mal nach dem Norderstrand,
So lausche nur am Norderstrand;
Und lausche, bis fern sich ein Klingen erhebt
Und über die feiernden Fluten schwebt.
Dann mags wohl sein, daß entgegen dir zieht
Des wohlbekannten Sängers Lied.
Dann greif auch du in dein Saitenspiel,
Und gib mir süßer Kunden viel:
Wies dir, mein trauter Sänger, ergeht,
Und wies meinen Lieben allen ergeht,
Und wies ergeht der schönen Maid,
Die so manches Jünglingsherz erfreut,
Und in manches gesendet viel Glut hinein,
Die blühende Rose am blühenden Rhein!
Und auch vom Vaterland Kunde gib:
Obs noch das Land der treuen Lieb,
Ob der alte Gott noch in Deutschland wohnt,
Und niemand mehr dem Bösen front.
Und wie dein süßes Lied erklingt
Und heitere Mären hinüber bringt,
Wohl über die Wogen zum fernen Strand,
So freut sich der Sänger im Norderland.

Heinrich Heine





Heinrich Heine

Heinrich Heine



Vorheriges Gedicht von Heine Nächster Text von Heine
   Gefällt Ihnen das Gedicht von Heine?   ⇒ Kommentar/Rezension
  Weniger   Gut      Sehr gut   Ausgezeichnet     
 

 
   Gedichte, die Sie interessieren könnten ⇒ Übersicht  
2000  • Baumgartner: Mythenblüten 
  • Autor unbekannt: Das Piketspiel 
1903  • Kempner: Franzensbad 
Aufklärung  • Lessing: Der Schuster Franz 
Aufklärung  • Schubart: Toleranz 


Gedichtsuche

  Nur im Titel suchen    
 

Konzept, Gestaltung und Inhalt: © Chr. Ritter - Die Deutsche Gedichte-Bibliothek