Gedichte: Arnim  Busch  Eichendorff  Goethe  Heine  Heym  Lessing  Morgenstern  Rilke  Ringelnatz  Rückert 

Gedichte


Gedichte » Friedrich Hebbel » Auf die deutsche Künstlerin


GEDICHTE
Neue Gedichte
Selten gelesen
Gedicht finden
Themen & Zeiten
Zufallsgedicht
Dichtergalerie
REDAKTION
Gästebuch
Gedicht des Tages
Veröffentlichen
Häufige Fragen
Kontakt
Impressum
WISSEN
Fachtermini

  
 

Auf die deutsche Künstlerin

Ich will das rohe Feuer nicht,
  Das, durch kein Maß zurückgehalten,
Hervor, wie aus der Hölle, bricht,
  Um gleich dem Element zu walten;
Ich will den Funken aus den Höhn,
  Der sanft der Seele sich verbündet,
Und langsam wachsend, immer schön,
  Zuletzt zur Flamme sich entzündet:
Zur Flamme, die den Leib durchstrahlt,
  Ihn nicht verzehrt in blindem Toben,
Und uns im reinsten Purpur malt,
  Wie sich Natur und Geist verwoben,
Als wär’ zum erstenmal ein Stern
  In menschlicher Gestalt erschienen,
Verschmolzen bis zum tiefsten Kern
  Mit Menschenblick und Menschenmienen!
Mit dieser Flamme kröntest du
  Stets deine schöpfrischen Gebilde,
Drum sprech’ ich dir den Lorbeer zu;
  Megären reiche ihn der Wilde.

Friedrich Hebbel





Friedrich Hebbel

Friedrich Hebbel



Vorheriges Gedicht von Hebbel Nächster Text von Hebbel
   Gefällt Ihnen das Gedicht von Hebbel?   ⇒ Kommentar/Rezension
  Weniger   Gut      Sehr gut   Ausgezeichnet     
 

 
   Gedichte, die Sie interessieren könnten ⇒ Übersicht  
Realismus  • Weerth: Die heilige deutsche Reichsarmee 
Barock  • Logau: Die deutsche Sprache 
1870  • Ernst Scherenberg: Den Gefallenen 
1878  • Ernst Scherenberg: Deutsche Arbeit 
1903  • Kempner: Deutsche Bildung, deutsche Sitte 


Gedichtsuche

  Nur im Titel suchen    
 

Konzept, Gestaltung und Inhalt: © Chr. Ritter - Die Deutsche Gedichte-Bibliothek