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Kurzes Glück

Gedenkst du noch an jene Nacht,
da wir so heiß uns küssten,
du hieltest mich im Arm ganz fest,
als ob wir Abschied nehmen müssten.

Durch meine Seele zog ein Weh,
das ich nicht deuten konnte,
du wusstest es, indessen ich
in deinem Kuss mich sonnte.

Es war ein schmerzlich schöner Traum,
den ich für mich erträumte,
ein kurzes Glück, das meinen Weg
ein kleines Stückchen säumte.

© Gisela Grob, 2006
Aus der Sammlung Und ewig währt die Liebe





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