Gedichte: Arnim  Busch  Eichendorff  Goethe  Heine  Heym  Lessing  Morgenstern  Rilke  Ringelnatz  Rückert 

Gedichte


Gedichte » Gottfried von Böhm » An den Wald


GEDICHTE
Neue Gedichte
Selten gelesen
Gedicht finden
Themen & Zeiten
Zufallsgedicht
Dichtergalerie
REDAKTION
Gästebuch
Gedicht des Tages
Veröffentlichen
Häufige Fragen
Kontakt
Impressum
WISSEN
Fachtermini

  
 

An den Wald

Künde mir, du dunkler Wald
Jenseits jener hellen Matten,
Trauter Stille Aufenthalt,
Das Geheimnis deiner Schatten!

Sage mir, was heimlich kost
Auf den Ästen dort, den Schwanken,
Wessen schicksal man verhoft
Gegen liebende Gedanken.

Sag´mir, was der Sonne Strahl
Scheinend sucht in deinen Zweigen
Und vor wem ein letztes Mal
Sich die stolzen Stämme neigen.

Sag´mir, was das Flüstern auch,
In den Wipfeln dort bedeutet,
Und was sich des Zepters Hauch
Und der laute Sturm erbeutet.

Sag´mir, wo die Vöglein all´
Ruhen aus von ihren Liedern,
Und was Reh und Nachtigall
Auf den Abendgruß erwidern.

Sag´mir, wer dort noch allein
Wandelt auf verschlung´nen Wegen,
Bei des Mondes bleichem Schein
Einem lieben Freund entgegen.

Sag mir, was mich selber lockt,
Noch in deine sanfte Kühle,
Und weshalb der Puls mir stockt
In sehnsichtigem Gefühle.

Sage mir, du lieber Wald,
Hältst du fern des Tages Sorgen
Dort im grünen Hinterhalt
Ein verschwieg´nes Glück verborgen?

Gottfried von Böhm




Vorheriges Gedicht von Böhm Nächster Text von Böhm
   Gefällt Ihnen das Gedicht von Böhm?   ⇒ Kommentar/Rezension
  Weniger   Gut      Sehr gut   Ausgezeichnet     
 

 
   Wald-Gedichte, die Sie interessieren könnten ⇒ Übersicht  
18./19. Jh.  • Brentano: Glück Favorit unserer LeserFavorit unserer Leser
18./19. Jh.  • Rückert: Süßes Glück, beweint zu werden Favorit unserer LeserFavorit unserer LeserFavorit unserer Leser
19./20. Jh.  • Stechern: Der Bergmann Favorit unserer LeserFavorit unserer LeserFavorit unserer Leser
20./21. Jh.  • Roman Herberth: Über das Glück 
2009  • Renate Tank: WAS IST GLÜCK? 


Gedichtsuche

  Nur im Titel suchen    
 

Konzept, Gestaltung und Inhalt: © Chr. Ritter - Die Deutsche Gedichte-Bibliothek