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Verwandte Gedichte |  May, Ich liebe  
 Helfta, O Gott-Liebe...
 Rückert, Liebst du um Schönheit...   
 Lavater, Liebe gibt und nimmt   
 Löns, Die Prinzessin von Ahlden
| | |  | Ich liebeKarl May »Ich liebe« ist ein Gotteswort;
»Ich liebe« dringt ins Herz hinein.
»Ich liebe« will an jedem Ort
gegeben, nur gegeben sein.
»Ich liebe« kam vom Himmel einst
zu dir, zu mir, zu aller Welt.
Doch ist es nicht das, was du meinst
und was als Liebe sich verstellt.
»Ich liebe« ist nicht ein Begehr;
»Ich liebe« dient und opfert nur,
und fällt dir. eine Liebe schwer,
so ist sie himmlischer Natur.
Die Erde lebt seit Anbeginn
von dem, was ihr der Himmel gibt;
er aber lebt und gibt sich hin,
denn daß er lebt, heißt, daß er liebt.
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Karl May
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|  | O Gott-Liebe...Gertrud von Helfta O Gott-Liebe, Allmächtigster:
in deiner Liebe bestärke mich.
O Liebe, Weisheitsvollste:
gib mir, in Weisheit zu lieben dich.
O Liebe, Süßeste:
gib mir, lieblich zu kosten dich.
O Liebe, Liebenswerteste:
gib mir, dir allein zu leben.
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|  | |  | Liebe gibt und nimmtJohann Kaspar Lavater Liebe
gibt und nimmt
mit unberechnender Einfalt;
Liebe
lebt in der Lust zu erfreun
erfreuende Liebe;
Liebe
liebt das Geringste, getan
mit herzlicher
Liebe!
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|  | Die Prinzessin von AhldenHermann Löns Ein Vogel singt im hohen Holz,
Wie schön ist doch der Mai,
Der Vogel, der ist gelb und stolz,
Die Liebe die ist frei;
Die ganze Welt ist aufgeblüht,
Der gelbe Vogel singt sein Lied,
Liebe, Liebe,
Wie süß ist doch die Liebe.
Da drunten in dem Blumengrund,
Wie schön ist doch der Mai,
Dort kost ein Pärchen Mund an Mund,
Die Liebe die ist frei;
Das Mädchen ist aus Bauernstand
Und er ein Knecht aus fremdem Land,
Liebe, Liebe,
Wie süß ist doch die Liebe.
Ein Vogel singt im hohen Holz,
Wie schön ist doch der Mai,
Der Vogel, der ist gelb und stolz,
Die Liebe die ist frei;
Die Julirosen blühten rot,
Bei meiner Liebe stand der Tod,
Liebe, Liebe,
Wie süß ist doch die Liebe.
Das ist schon dreißig Jahre her,
Wie schön ist doch der Mai,
Und ich vergess' es nimmermehr,
Die Liebe die ist frei;
Das Wasser blitzt, die Wiese blüht,
Das Blut in meinen Wangen glüht,
Liebe, Liebe,
Wie süß ist doch die Liebe.
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Hermann Löns
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