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Verwandte Gedichte

 Groth, Regenlied 
 Dauthendey, Der Regen scheint besessen 
 Roman Herberth, Der Regen 
 Johann Meyer, Regen! Regen! 

 

Regenlied

Klaus Johann Groth


Regen, Regen, drus,
wi sitt hier warm in’n Hus!
De Vageln sitt in’n Boom to kuern,
de Köh, de staht an’n Wall to schuern:
Regen, Regen, drus,
wi sitt hier warm in’n Hus!

Regen, Regen, rusch,
wat rükt dat ut den Busch!
De Blörn, de hangt so slaprig dal,
de Böm, de röhrt de Blöd’ nich mal:
Regen, Regen, rusch,
wat rükt dat ut den Busch!

Regen, Regen, sus
vun baben op uns’ Hus,
vun’t Dack hendal in strieken Strom
un liesen ut den Eschenboorn:
Regen, Regen sus
vun baben op uns’ Hus!

Regen, Regen, rull,
bet all de Gröben vull!
Denn lat de Wulken övergahn,
lat den Sünn wedderkam’n:
Regen, Regen, rull,
bet all de Gröben vull!

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Klaus Johann Groth

Klaus Johann Groth

Der Regen scheint besessen

Max Dauthendey


Ich hör’ den Regen dreschen
Und übers Pflaster fegen.
Der Regen scheint besessen
Und will die Welt auffressen.

Ich muß mich näher legen
Ins Bett zu meiner Frauen.
Wird sich ihr Äuglein regen,
Kann ich ins Blaue schauen.

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Der Regen

Roman Herberth


Der Regen tropft aufs Ziegeldach,
auf graue Häuserwände.
Auf Wellblechhütten schlägt er Krach.
Von Büschen tröpfelt er nur schwach
auf braunes Matschgelände.

Der Regen kommt, wann es ihm passt.
Es gießt so manche Stunde.
Der Regen trommelt ohne Hast
und bleibt ein Weilchen unser Gast.
Wir fluchen eine Runde.

Der Regen tropft aufs Häusermeer
und auf die Sonnenblende.
Die Wolke weint. - Jetzt ist sie leer.
Von nun an tropft es gar nicht mehr.
Der Regen hat ein Ende.

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Regen! Regen!

Johann Meyer


Regen, Regen,
O, du Gottessegen!
Wo du getropfet allüberall,
Wie wird dich preisen der Gärten Blüh'n
Und der Bäume Grün
Und die Nachtigall
Und der Mensch, – der immer zu klagen, –
In den kommenden, wonnigen Tagen!

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